Kühlung und Heizung durch Betonkernaktivierung mit Wassersystemen
Für die Funktion der Betonkernaktivierung ist es von grundlegender Bedeutung, dass die Rohrregister, durch die das Heiz- oder Kühlmedium fließt, in die Betondecke eingegossen werden. Je näher sich dabei die Rohrregister an der Oberfläche befinden, desto größer ist die zu erreichende Leistungen. Mit den Rohrregistern, die in der Nähe der neutralen Zone, also mittig des Bauteils angeordnet sind, werden Leistungen von ca. 35 W/m² erreicht. Diese Leistung reicht aber in den meisten Fällen nur zur Grundlastabdeckung aus. Um Lastspitzen abdecken zu können, sind zusätzliche Investitionen notwendig.
Bei Rohrregisten von ca. 10 mm Außendurchmesser oder auch bei der Verwendung von Kapillarrohrmatten, die unmittelbar an der Oberfläche eines Bauteils eingegossen werden, sind höhere Leistungen bei kleinen Reaktionszeiten bis zu 90 W/m² realisierbar.
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