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Die Wandheizung gehört zu den Flächenheizungen. Das Prinzip ist der Fußbodenheizung ähnlich mit dem Unterschied, dass bei der Wandheizung die Heizrohre oder Heizmatten nicht im Boden, sondern an der Wand verlegt werden. Die Unterscheidung liegt in erster Linie zwischen Trocken- und Nasssystemen. Beim Nasssystem werden die Heizrohrleitungen innerhalb des Putzes verlegt, beim Trockensystem werden sie in Trockenbauweise installiert.
Bei der Wandheizung wird unterschieden in Außenwand Wandheizung und Innenwand Wandheizung.
- Eine Außenwand Wandheizung ist für den Betrieb der Heizung mit niedrigen Temperaturen geeignet.
- Die Innenwand Wandheizung ist auch für Heizbetrieb mit hohen Betriebstemperaturen zu empfehlen.
Bei der Innenwand Wandheizung sollten keine Gipsputze eingesetzt werden. Ansonsten eignen sich zum verputzen alle gängigen Putze wie beispielsweise Kalk- oder auch Lehmputze. Von einem Zementputzen ist abzuraten, da er sich beim Erwärmen der Heizrohre zu wenig ausdehnen.
Bei Verwendung einer Außenwand Wandheizung sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Außenwand ausreichend gedämmt ist, da es sonst zu unnötigen Transmissionsverlusten kommt. Als Richtlinie gilt hier ein U-Wert (früher k-Wert) von < 0,35 W/m²K, bei Altbauten sollte man sich schon mit < 0,5 W/m²K zufrieden geben.
Die Einbeziehung umschließender Raumflächen in ein heiztechnisches Konzept macht die Wandheizung zu einer durchaus attraktiven Systemlösung. Wandheizungen sind vielseitig einsetzbar und als Niedertemperatursystem obendrein noch energieeffizient.
Bei Fachleuten ist unumstritten, dass Wärmestrahlung das angenehmste und gesündeste Raumklima erzeugt. Es ist also kein Wunder, dass eine Wandheizung, bedingt durch die großen Strahlungsflächen, eine überaus hohe Behaglichkeit bescheinigt wird und das die Wandheizung bei gleichem Wärmeempfinden mit einer 2 °C bis 3 °C niedrigerer Raumlufttemperatur als sonst üblich betreiben werden kann.
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