Die ursprüngliche Skepsis gegenüber wasserführenden Rohrleitungen in der Decke direkt über den Arbeitsplätzen, verbunden mit der Befürchtung über eventuelle Undichtigkeiten, Kondensatschäden oder ähnlichem. ist einer allgemein hohen Akzeptanz von Kühldecken gewichen. Wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen hat die durchdachten Kühldeckensysteme, welches auf viele Jahre praktische Erfahrung und enger Zusammenarbeit mit führenden Material- und Komponentenherstellern basiert.

Grundsätzlich sind alle im Sekundärkreislauf eingebauten Komponenten veredelt, d.h. korrosionsbeständig. Kupfer, Rotgusslegierungen, Edelstahl usw. können im Systembau integriert werden. Auf keinen Fall werden schwarze Stahlrohre verwendet.

Die meisten Kühldeckensysteme unterliegt den besonderen Güte- und Prüfbestimmungen für die Systemzusammenstellung von Wand- und Deckenkühlungen. Von dieser Basis ausgehend werden für die Kühldeckensysteme nur Materialien und Komponenten von höchster Qualität akzeptiert und integriert.

Die Bauteile werden werkseitig höchsten Qualitätskontrollen unterzogen. Anschließend werden sie fach- und sachgemäß verpackt und direkt zur Baustelle transportiert. Die ausführlichen Montageanleitungen in Verbindung mit den bauseitigen Druckproben vervollständigen den hohen Qualitätsstandard.

Die fertiggestellten Anlagen müssen den Druckproben gemäß Abnahmeprotokoll mit einem vielfachen, des Betriebsdruckes standhalten. Nach der Montage sind die Kühlkreisregister mit dem 1,3-fachen des maximal zulässigen Anlagendruckes abzudrücken und während der Deckenbeplankung unter Druck zu belassen. Bei Systemtrennung mittels Edelstahlplatten Wärmetauscher wird der Kühldeckenkreislauf von der Primärseite entkoppelt, so dass das Kühlmedium in dem nun geschlossenen Kreislauf ausschließlich mit korrosionsfesten Werkstoffen in Berührung kommt.

Die Korrosionsbildung sowie die Zufuhr von Kalk, was zu Verschlammungen führt, ist somit ausgeschlossen. Die Befüllung des Kühldeckensystems erfolgt mit einfachem Leitungswasser von Trinkwasserqualität. Das Wasser muß weder aufbereitet werden, noch sind Inhibitoren notwendig. Sinnvoll ist lediglich eine Filterung des Füllwassers mit Filtern von 20 bis 40.

Sollte unglücklicherweise ein Kühlwasserrohr nachträglich z.B. durch Anbohren beschädigt werden, so ist die austretende Wassermenge außerordentlich gering. Da das Kühldecken System einen geschlossenen Kreislauf darstellt, kann durch eine Undichtigkeit nur der Überdruck im System abgebaut werden. Das System selbst kann nicht leerlaufen. Die austretende Wassermenge ist daher äußerst gering.

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